Bücherei Musberg und Stetten wieder offen

Ab sofort erlaubt uns die vom Landratsamt festgestellte Inzidenz von fünf Tagen unter 35, die beiden ehrenamtlich betriebenen Büchereien in Musberg und Stetten wieder zu öffnen. So sind die beiden Büchereien wieder zu folgenden Zeiten für unser Publikum geöffnet:

Bücherei Musberg: Dienstag und Donnerstag von 15 – 18 Uhr

Bücherei Stetten: Dienstag und Mittwoch von 15 – 19 Uhr

Bitte beachten Sie die weiterhin geltenden Regeln für beide Büchereien:

  • Maskenpflicht: medizinische oder FFP2-Maske muss getragen werden
  • Begrenzte Zahl von Besucher*innen: Musberg 3 Personen, Stetten 4 Personen gleichzeitig
  • Registrierung der Besucher*innen
  • Hygiene-Regeln: Abstand halten, Hände waschen

Neu in den Büchereien Musberg und Stetten: „Call & Collect“

Wir freuen uns sehr, Ihnen und Euch nach Monaten der Schließung jetzt wenigstens anbieten zu können, Medien von der Bücherei abzuholen. Sie können jetzt nach telefonischer Terminvereinbarung wieder Medien aus den Büchereien abholen und gern auch zurückbringen.

Da wir in den beiden Büchereien keine online zugänglichen Kataloge haben, können wir nur telefonische Bestellungen anbieten oder eine Auswahl von Medien für bestimmte Interessen oder ein bestimmtes Alter.

In Musberg sind wir ab Dienstag, 30. März 2021 in der Zeit von 15 bis 18 Uhr wieder für Sie da. Bis zum Ende der Osterferien erreichen Sie uns telefonisch unter (0711) 75 85 77 44 während der Öffnungszeit der Bücherei dienstags von 15 bis 18 Uhr.

Um Medien abholen oder zurückbringen zu können, müssen Sie einen festen Termin vereinbaren. Termine vergeben wir im 15-Minuten-Takt, um Begegnungen im Foyer zu vermeiden.

Die Übergabe der Medien erfolgt an der Tür zur Bücherei. Es darf jeweils nur eine Person oder Personen aus einem Haushalt zugleich das Gebäude betreten. Dabei muss unbedingt eine medizinische oder FFP2 Maske getragen werden.

Nach den Osterferien öffnen wir dann wieder dienstags und donnerstags unsere kleine Bücherei. 

In Stetten sind wir nach den Osterferien ab Dienstag, 13. April 2021 dienstags und mittwochs von 15 bis 19 Uhr erreichbar.  Sie erreichen uns dann telefonisch unter (0711) 489 33 44, um zu bestellen und einen festen Abholtermin zu vereinbaren.

Die Übergabe der Medien wie auch die Rückgabe erfolgt nur an der Tür zur Terrasse. Der Zutritt durch den Haupteingang des Gebäudes ist allein dem Besuch der Kindergärten vorbehalten.

Regeln für beide Büchereien

  • Bis auf weiteres ist das Betreten der Büchereien nicht erlaubt.
  • Um Medien abholen oder zurückbringen zu können, müssen Sie einen festen Termin vereinbaren.
  • Beim Abholen oder der Rückgabe von Medien muss unbedingt eine medizinische oder FFP2 Maske getragen werden.

Sobald die Pandemie und die geltenden Verordnungen es zulassen, freuen wir uns darauf, Ihnen und Euch wieder den kompletten Service unserer Büchereien anzubieten.

Abholservice der Stadtbücherei

Wir freuen uns, dass es nun wieder möglich ist, bestellte Medien in der Stadtbücherei in Echterdingen order Leinfelden abzuholen. Zur Bestellung nutzen Sie den online Katalog der Bücherei. Ihre Medien können Sie in beiden Büchereien jederzeit  zurückgeben, wenn Sie dir Rückgabe-Boxen neben den Eingängen nutzen.

Nutzen Sie aber auch gerne die digitalen Angebote der Stadtbücherei, die 24*7 online Bibliothek oder Freegal Music, Angebote, die zum Teil durch unserer Förderung in den letzten Jahren möglich geworden sind.

Übergabe einer Spende unseres Vereins für digitale Angebote der Stadtbücherei an OB Roland Klenk im Februar 2020

Musberg und Stetten bis 14. Februar geschlossen

Leider müssen unsere ehrenamtlich betriebenen Büchereien in Musberg und Stetten mindestens bis Mitte Februar geschlossen bleiben. Dort können wir auch keinen Abholdienst anbieten, weil unsere Kataloge nicht digitalisiert und darum nicht online sind. Die Leihfristen aller ausgeliehenen Medien werden automatisch bis zum Ende des Lockdowns verlängert.

Mitgliederversammlung: neuer Termin

Die für März geplante Mitgliederversammlung mit Wahl des Vorstands musste wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. Nachdem jetzt unter Auflagen Versammlungen wieder möglich sind, laden wir unsere Mitglieder herzlich ein zur Mitgliederversammlung am

Freitag, 9. Oktober 2020 um 19:30 Uhr im Bürgersaal Zehntscheuer, Maiergasse 8 in Echterdingen.

Tagesordnung:

  1. Eröffnung und Begrüßung
  2. Bericht des Vorstands und Aussprache dazu
  3. Kassenbericht
  4. Bericht der Kassenprüfer*innen und Aussprache
  5. Entlastungen
  6. Wahl des Vorstands
  7. Haushaltsplan 2020
  8. sonstiges

Nach der Corona-Verordnung des Landes sind Teilnehmer*innen der Versammlung verpflichtet, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, solange sie sich im Gebäude bewegen. Die Hygiene- und Abstandsregeln sind einzuhalten. Sie müssen sich mit Namen und Kontaktdaten in die Anwesenheitsliste eintragen. Diese wird vier Wochen aufbewahrt und dann vernichtet.

Landtagsvizepräsidentin Kurtz zu Informationsbesuch in der Stadtbücherei Leinfelden

Die Vizepräsidentin des Landtags von Baden-Württemberg Sabine Kurtz, MdL (CDU), kam am 4. August zu einem Informationsbesuch in die Stadtbücherei Leinfelden. Sie folgte einer Einladung von Uwe Janssen, dem Vorsitzenden des Fördervereins Stadtbücherei LE und stellvertretenden Vorsitzenden des Bundesverbands der Bibliotheks-Freundeskreise (BdB). Begrüßt wurde die Abgeordnete auch durch Oberbürgermeister Roland Klenk und die Leiterin der Stadtbücherei Leinfelden-Echterdingen Dorothea Veit.

Sabine Kurtz MdL (3. v.l.) in der Bücherei Leinfelden
v.l.: Uwe Janssen, Susanne Schmucker, Sabine Kurtz MdL, OB Roland Klenk. Foto: L. Hermann

Zunächst ging es bei einer Führung durch die Bücherei um die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Betrieb der Bücherei. Deren Leiter Wolfram Haferkamp erklärte, wie die Nutzung der Bücherei durch die notwendigen Hygiene-Maßnahmen eingeschränkt wird. So dürfen sich derzeit nur 45 Personen gleichzeitig in der Bücherei aufhalten. Dadurch ist es fast unmöglich, sich längere Zeit in Bücher, Zeitungen, Spiele oder andere Medien zu vertiefen, damit die Schlange vor dem Eingang nicht zu lang wird.

Besuch der Bücherei Leinfelden unter Corona-Bedingungen. Fotos: U. Janssen
Erschwerter Zugang zur Bücherei Leinfelden wegen der Corona-bedingten Einschränkungen.

So sind auch die beiden Büchereien von Leinfelden-Echterdingen zur Zeit nicht was Bibliotheken heute sein sollen: dritte Orte. Orte, an denen man sich nach der eigenen Wohnung oder dem Arbeitsplatz gern und lange aufhält, um zu lesen, gemeinsam oder alleine zu lernen, mit anderen zu kommunizieren, zu arbeiten und das alles nahezu kostenlos – oder zum Preis eines Bibliotheksausweises von €25 für ein ganzes Jahr.

Die besondere Situation der ehrenamtlich betriebenen Büchereien in Musberg und Stetten erläuterte Susanne Schmucker, ehrenamtliche Leiterin der Bücherei Musberg an der Eichbergschule. Hier ist auf Grund der geringen Raumgrößen die zulässige Zahl der gleichzeitig anwesenden Personen sehr viel geringer (in Musberg z.Zt. 4). Zudem gehören die ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen teilweise zu den Risikogruppen, so dass einige den Dienst schon einstellen mussten.

Eigentlicher Grund der Einladung war die Fortsetzung eines Gesprächs, das vor gut einem Jahr bei einem Fachgespräch der Fraktionen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der CDU im Stuttgarter Landtag begonnen hatte.

Seither hat sich schon etwas getan. So stellt das Land im laufenden Doppelhaushalt Mittel bereit, um einen Bibliotheksentwicklungsplan zu erarbeiten. Weiteres Geld gibt es für Bibliotheken im ländlichen Raum für Projekte zum lebenslangen Lernen. Ein guter Anfang, wie Uwe Janssen feststellte. Doch reicht das nicht, um die Aufgaben und Leistungen der öffentlichen Bibliotheken in der Landespolitik und der Regierung angemessen zu berücksichtigen und zu unterstützen. Nach Janssens Ansicht muss das Weiterbildungsförderungsgesetz von 1980, das dürre Worte zu Öffentlichen Bibliotheken enthält, entsprechend aktualisiert werden. „Wir brauchen eine zeitgemäße Definition der Aufgaben und der Stellung der Öffentlichen Bibliotheken in der kommunalen Bildungs- und Kulturlandschaft“ sagte er.

Aus schmerzlicher Erfahrung in so mancher Kommune einschließlich der eigenen Stadt wies Janssen darauf hin, dass die schwache rechtliche Stellung und der mangelnde politische Rückhalt der Öffentlichen Bibliotheken immer wieder dazu führe, dass bei ihnen mit dem Sparen angefangen wird, wenn die Kommunalfinanzen mal wieder knapp werden. Es sei nicht auszuschließen, dass die Corona-bedingten Einnahmeausfälle der Kommunen in nächster Zeit wieder Anlass dazu geben.

„Bibliotheken brauchen und haben Freunde: viele Freundeskreise oder Fördervereine, die sie ehrenamtlich unterstützen und helfen gegenüber Politik und Öffentlichkeit, aber auch immer wieder finanziell und mit ehrenamtlichen Engagement für „ihre“ Bücherei,“ sagte Janssen über die Aktivitäten der Freundeskreise und ihres Bundesverbandes BdB. Je kleiner die Kommune, desto wichtiger sei die Arbeit der Freundeskreise, denn oft fehle es in Verwaltung und Kommunalpolitik an Verständnis für die Rolle und den Nutzen einer Bücherei für die Gesellschaft und die Gemeinde.

Janssen appellierte an Sabine Kurtz: „Bitte helfen Sie, etwas für die Öffentlichen Bibliotheken im Land zu tun, vor allem die in der Fläche, im ländlichen Raum, wo es noch viele „weiße Flecken“ gibt, Kommunen ohne Bibliothek, indem Sie sich in der nächsten Legislaturperiode dafür einsetzen, das Weiterbildungsförderungsgesetz zu novellieren oder ein eigenes zeitgemäßes Bibliotheksgesetz auf den Weg zu bringen.“

In ihrer Erwiderung sagte Sabine Kurtz, nach ihrer Ansicht habe eine Gesetzesänderung oder ein eigenes Bibliotheksgesetz nur einen geringen praktischen Nutzen. Sie vertraue eher auf die Kommunen, die am besten wüssten, was auf ihrem Gebiet nötig sei.

OB Roland Klenk wies darauf hin, dass nur höchstens 20 Prozent des kommunalen Haushalts für die Kommunalpolitik verfügbar sei, weil der größte Teil auf Grund fester Verpflichtungen nicht disponibel sei. Klenk betonte zugleich seine Wertschätzung für das ehrenamtliche Engagement des Fördervereins und seiner Mitglieder für die Bücherei der Stadt.

Die Filder-Zeitung berichtet in der Online-Ausgabe der Stuttgarter Zeitung am 6. August.

  • Der Verein ist gemeinnützig, Beiträge und Spenden sind steuerabzugsfähig. Wir sind Mitglied des Bundesverbands der Bibliotheks-Freundeskreise (BdB).
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